Im Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft ist Thüringen erneut um einen Platz nach unten gerückt. Besonders die Zahl ausländischer Schulabbrecher im Freistaat ist überdurchschnittlich hoch. Erst letzte Woche bescheinigte die neueste PISA-Studie dramatische Leistungsdefizite unter den 15-jährigen Schülern in Deutschland. Ein Drittel erreicht keine sicheren Basiskompetenzen im Lesen und Rechnen. Allerdings waren diese Zahlen bereits seit den IQB-Studien der Jahre 2022 und 2024 bekannt.
Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Denny Jankowski, sagt dazu:
»Alle tun jetzt schockiert, aber an diesen Ergebnissen ist gar nichts überraschend. Sie sind die logische Folge von Jahrzehnten einer verfehlten Bildungspolitik. Und die fängt nicht erst bei Rot-Rot-Grün an. Schon unter Schwarz-Rot wurde die Substanz unseres Bildungssystems systematisch abgebaut. Wir brauchen kein Weiter-so, sondern ein grundsätzliches Umdenken: weg von linker Pseudo-Pädagogik und Technokratie, hin zu einem Bildungsideal, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Schädliche Lehrmethoden wie das „Lesen durch Schreiben“ müssen abgeschafft werden. Leistung muss gefordert, nicht nur gefördert werden. Lehrer müssen wieder ordnende Autorität ausüben können. Was den großen Teil ausländischer Schulabbrecher betrifft, müssen wir uns endlich ehrlich machen. Es gibt keinen gemeinsamen Unterricht ohne gemeinsame Sprache. Deshalb: Obergrenze für Schüler mit Förderbedarf im Erwerb der deutschen Sprache bei der Klassenbildung und intensive Deutschkurse.«